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Thursday, 05 February 2026
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MAI und Ivi: Pioniere der Ingenieurausbildung

Eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Moskauer Institu

MAI und Ivi: Pioniere der Ingenieurausbildung
عبد الفتاح يوسف
1 week ago
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Russland - Ekhbary Nachrichtenagentur

In der heutigen sich rasant entwickelnden Technologielandschaft ist der Dialog zwischen Industrie und akademischen Institutionen nicht nur ein Erfahrungsaustausch, sondern eine Frage des Überlebens und des Wachstums. In diesem Interview teilt Alexander Druzhkov, stellvertretender CTO bei Ivi, die Geschichte und die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit dem Moskauer Institut für Luftfahrt (MAI).

Der Beginn einer faszinierenden Partnerschaft

Die Zusammenarbeit begann 2018, als MAI uns mit einem Angebot ansprach, das sowohl eine Herausforderung als auch ein natürlicher Schritt war: „Lasst uns gemeinsam ein Masterprogramm entwickeln, das mit den Studierenden in der Sprache realer Projekte spricht.“ Die Idee war einfach, aber komplex: nicht steife Lehrbuchdogmen zu vermitteln, sondern die dynamische, pulsierende Erfahrung der Entwicklung digitaler Produkte in einem der führenden Online-Kinos des Landes.

Ein innovativer Bildungsansatz

Viele unserer Mitarbeiter nahmen enthusiastisch an dieser Initiative teil und gaben den Studierenden wertvolle Einblicke. Im Laufe der Zeit haben wir verschiedene Bereiche abgedeckt, wie z. B. Datenanalyse, agile Entwicklungsmethoden, die Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung von IT-Lösungen, Software-Team-Entwicklungstechnologien und vieles mehr. Druzhkov, einer der ersten Dozenten, hebt seine Erfahrungen mit agilen Methoden hervor. Trotz fehlender formaler pädagogischer Erfahrung hatte er jahrelange praktische Anwendung im Unternehmen. Er mied das traditionelle „Redner“-Vorlesungsformat und entschied sich für einen ansprechenden, dialogorientierten Ansatz, der sich auf die Besonderheiten des Geschäfts konzentrierte. Das Format entwickelte sich zu „minimale trockene Theorie, maximale Praxis“. Die Sitzungen wurden als Schulungen strukturiert, mit 50 Minuten Vorlesung, gefolgt von 10 Minuten Pause, dann 50 Minuten praktischer Anwendung. Die Studierenden waren nicht nur Notizenschreiber; von ihnen wurde erwartet, dass sie reale Fälle lösen, debattieren, Vorschläge machen und ihre Ideen verteidigen. Druzhkov erwähnt sogar scherzhaft, dass er sich hinter einer Säule versteckt habe, um die Studierenden zu ermutigen, miteinander und mit den Aufgaben zu interagieren, und betonte den kollaborativen Erfolg gegenüber einzelnen Noten.

Programmentwicklung und Skalierung

Mit der Zeit entwickelte sich das Programm erheblich weiter, insbesondere mit der Aufnahme von Masha Knyazeva, einer Agile Coach, die die Konzepte zu einer soliden Methodik verfeinerte. Die Herausforderung eskalierte 2024 mit einer Gruppe von über 100 Studierenden. Die Bereitstellung qualitativ hochwertiger praktischer Sitzungen für ein so großes Publikum schien fast unmöglich. Druzhkov erwog seinen Rücktritt, aber Kollegen ermutigten ihn, eine Lösung zu finden. Dies führte zu einem „revolutionären, riskanten und brillant einfachen“ Vorschlag: Verzicht auf die seltenen, wenig immersiven Sitzungen zugunsten von acht ganztägigen Samstag-Intensivkursen, von 9 bis 16 Uhr, die sich ausschließlich auf das Training konzentrieren. Die Programmleiterin Maria Bulakina äußerte zunächst Überraschung über den siebenstündigen „Marathon“, aber das Vertrauen des Teams („Wir sind ein Team. Wir werden uns gegenseitig unterstützen“) überzeugte die Universität, dieses Experiment zu genehmigen.

Außergewöhnliche Ergebnisse: Jenseits der Erwartungen

Dieses neue Format übernahm die Erfahrungen aus einem früheren Praktikumsprogramm für Studierende der Technischen Staatsuniversität Bauman Moskau. Das Ergebnis war eine intensive, non-stop Schulung für 120 Studierende, die in Teams von 7-9 Personen aufgeteilt waren. Zwei parallele Lernpfade entstanden. Der erste war der Hauptlehrplan: eingehende praktische Workshops, Analyse realer Fallstudien und Diskussionen, bei denen Theorie auf sofortige Praxis traf, mit klaren Motivationssystemen, einschließlich Gruppen- und Einzelnoten und der Möglichkeit zur weiterführenden Qualifikation. Der zweite Pfad, der „Buchclub“, wurde zu einer Offenbarung. Jedes Team musste ein Buch über Agilität, Management oder Produktentwicklung lesen und eine interaktive 30-minütige Analyse für das gesamte Publikum präsentieren. Anstelle formeller Präsentationen boten die Studierenden „Shows“. Teams gingen über das Übliche hinaus, indem sie persönliche Mittel für laminiertes Material verwendeten, Live-QR-Code-Umfragen integrierten und sogar eine Buchanalyse durch die Linse des Harry-Potter-Universums präsentierten, komplett mit Kostümen und Magie, und eine tiefe Einsicht in die Prinzipien des IT-Teamaufbaus lieferten. Dies war keine studentische „Pflichtübung“, sondern ein echter Akt der Kreativität und tiefen Immersion, der vom Wunsch getragen wurde, für sich selbst und ihre Kommilitonen herausragende Leistungen zu erbringen.

Das Semester endete mit einer herausfordernden Prüfung, die den Ausbildern selbst schwerfiel, mit einer Eins mit Sternchen abzuschließen, was die Strenge des Programms und die Wirksamkeit des neuen Ansatzes zur Ausbildung zukünftiger Ingenieure unterstreicht.

Weitere Informationen zu dieser innovativen Zusammenarbeit finden Sie auf dem Ekhbary Portal.

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