Ekhbary Nachrichtenagentur
Islamabad — Die pakistanische Regierung plant, die Mehrwertsteuer auf Menstruationsprodukte zu senken. Diese Maßnahme soll die Produkte erschwinglicher machen und somit den Zugang für Frauen und Mädchen im Land verbessern. Ein wichtiger Schritt, wie es scheint.
Herausforderungen bei der Nutzung
Trotz dieser steuerlichen Anpassung betonen Aktivisten, dass die bloße Steuersenkung das größere Problem nicht lösen wird. Erschreckende Zahlen zeigen, dass lediglich 12 Prozent der pakistanischen Frauen und Mädchen sichere, kommerziell hergestellte Menstruationsprodukte verwenden. Dies deutet auf tiefere, systemische Barrieren hin, die über den Preis hinausgehen.
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Forderungen nach umfassenderen Maßnahmen
Die Aktivisten fordern daher umfassendere Maßnahmen, die über finanzielle Anreize hinausgehen. Dazu gehören Bildungsprogramme zur Aufklärung über Menstruationshygiene, der Ausbau von Vertriebsnetzen und die Bekämpfung gesellschaftlicher Stigmata, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erreichen.