Ekhbary Nachrichtenagentur
Doha — Dreizehn Menschen kamen ums Leben und 66 weitere wurden verletzt, als am Sonntagabend, dem 21. Juni, eine massive Explosion die Barzan-Gasanlage in Katars Industriestadt Ras Laffan erschütterte. Das katarische Innenministerium bestätigte den Vorfall, der den Himmel über der Stadt orange färbte und selbst in der 70 Kilometer entfernten Hauptstadt Doha zu spüren war.
Ermittlungen laufen, Auswirkungen auf die Produktion
Katars Energieminister Saad Sherida al-Kaabi erklärte, die Explosion sei ein "technischer Unfall" gewesen und nicht auf Sabotage oder feindliche Handlungen zurückzuführen. Al-Kaabi bestätigte, dass alle Todesopfer aus Indien und Pakistan stammten, und die indische Botschaft in Doha stehe in engem Kontakt mit den katarischen Behörden, um den Familien der Opfer beizustehen. Dieser Vorfall unterstreicht die inhärenten Risiken in kritischen Energieinfrastrukturen, insbesondere in Regionen, die zu geopolitischen Spannungen neigen.
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Betriebseinstellung und wirtschaftliche Folgen
QatarEnergy, das staatliche Energieunternehmen, teilte mit, dass die Explosion während der Wiederaufnahme des Betriebs erfolgte, der seit März aufgrund dringender Wartungsarbeiten unterbrochen war. Offenbar war die Produktion bereits seit Dezember 2025 absichtlich eingestellt und erst zwei Tage vor der Explosion wieder aufgenommen worden. Es wird erwartet, dass die Schäden die LNG-Produktion um 12,8 Millionen Tonnen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren reduzieren werden, was erhebliche Auswirkungen auf die globalen Lieferungen hat, die Katar nach einer früheren Unterbrechung kürzlich wieder aufgenommen hatte.