Ekhbary Nachrichtenagentur | 2024-05-15
Deutschland — Die Jobsuche gestaltet sich zunehmend komplex, da künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle bei der Vorauswahl von Bewerbungen spielt. Laut Berichten nutzen fast 90 Prozent der Arbeitgeber KI, um Lebensläufe zu filtern und zu ranken. Dies stellt Jobsuchende vor die Herausforderung, ihre Bewerbungsunterlagen so zu gestalten, dass sie den Algorithmen gefallen, ohne dabei unnatürlich zu wirken.
KI als erster Filter
Jasmine Escalera, eine Karriereexpertin, erklärt, dass KI primär als erster Filter dient. Angesichts hunderten von Bewerbungen pro Stelle, hilft die Technologie Personalverantwortlichen, die passendsten Kandidaten zu identifizieren, bevor menschliche Augen die engere Auswahl prüfen. "AI, if it’s used by a company, is a first-round filter", so Escalera. Ziel sei es, aus einer riesigen Menge an Bewerbern diejenigen herauszufiltern, die den Anforderungen am besten entsprechen.
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Menschliche Kriterien bleiben entscheidend
Während KI bei der Masse hilft, suchen menschliche Recruiter in der zweiten Runde nach Alleinstellungsmerkmalen. "When you get to that human who’s looking at your resume, they’re likely going to be looking for something completely different than what the AI was looking for", betont Escalera. Es reiche nicht mehr aus, nur Schlüsselwörter zu verwenden, da dies mittlerweile zum Standard geworden sei. Differenzierungsmerkmale und nachweisbare Erfolge sind entscheidend, um aus der Masse hervorzustechen.