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Monday, 16 February 2026
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Hitziges Derby d'Italia: Bianconeri-Führung prallt nach Kalulus Platzverweis mit Schiedsrichter La Penna zusammen

Ein virales Video fängt die Wut von Spalletti, Comolli und C

Hitziges Derby d'Italia: Bianconeri-Führung prallt nach Kalulus Platzverweis mit Schiedsrichter La Penna zusammen
7DAYES
4 hours ago
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Mailand, Italien - Ekhbary Nachrichtenagentur

Hitziges Derby d'Italia: Bianconeri-Führung prallt nach Kalulus Platzverweis mit Schiedsrichter La Penna zusammen

Das jüngste Derby d'Italia zwischen den italienischen Giganten Inter und Juventus überschritt die Grenzen des Spielfelds und eskalierte hinter den Kulissen zu einer angespannten Konfrontation. Es war mehr als nur ein Fußballspiel; es fügte dieser ewigen Rivalität ein neues, umstrittenes Kapitel hinzu, das von kontroversen Schiedsrichterentscheidungen geprägt war, insbesondere dem Platzverweis des Juventus-Verteidigers Kalulu. Dieser Vorfall erhitzte die Atmosphäre und entfachte die Wut des technischen und administrativen Personals von Juventus.

Der entscheidende Moment, der diese Krise auslöste, ereignete sich in der ersten Halbzeit, als Kalulu eine zweite gelbe Karte erhielt, gefolgt von einer roten Karte. Obwohl Fernsehbilder deutlich zeigten, dass es keinen Kontakt zwischen Kalulu und Inter-Stürmer Bastoni gab, traf Schiedsrichter La Penna seine Entscheidung basierend auf seiner Wahrnehmung auf dem Spielfeld. Was die Situation verschärfte, war, dass das Protokoll des Video-Assistenten (VAR) kein Eingreifen bei zweiten gelben Karten zulässt. Dies bedeutete, dass die endgültige Entscheidung ausschließlich beim Schiedsrichter auf dem Feld lag, selbst wenn klare Zweifel an ihrer Richtigkeit bestanden, was Juventus das Gefühl gab, Opfer einer schwerwiegenden Ungerechtigkeit zu sein.

Die wütende Reaktion beschränkte sich nicht nur auf die Spieler auf dem Feld; sie erstreckte sich auch auf die Bank und die Vereinsführung. Nach dem Halbzeitpfiff, im Tunnel, der zu den Umkleidekabinen führt, ging ein von einem Fan mit dem Mobiltelefon aufgenommenes Video schnell in den sozialen Medien viral. Das Filmmaterial zeigt Trainer Luciano Spalletti in einem Wutanfall, wie er Schiedsrichter La Penna anschreit und gestikuliert. Wenige Augenblicke später gesellte sich der Juventus-CEO Comolli hinzu, der noch wütender wirkte, so sehr, dass Spalletti ihn physisch zurückhalten und wegschieben musste, um die Situation zu deeskalieren. Auch der erfahrene Verteidiger Giorgio Chiellini war im Video zu sehen, wie er dem Schiedsrichter deutliche Gesten machte und seine tiefe Unzufriedenheit ausdrückte. Der Satz „Das gibt es nicht! Das gibt es auf der Welt nicht!“ war wiederholt von der wütenden Gruppe zu hören, was die Tiefe der Frustration und das Gefühl der Ungerechtigkeit im Juventus-Lager widerspiegelte.

Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr die zunehmende Spannung in Top-Spielen und zeigt die Herausforderungen auf, denen sich Schiedsrichter unter immensem Druck stellen müssen. In einem Derby von der Größenordnung des Derby d'Italia steht jeder Pfiff und jede Entscheidung unter genauer Beobachtung, mit potenziellen Auswirkungen, die über das Spielergebnis hinausgehen. Die Unfähigkeit des VAR, bei zweiten gelben Karten einzugreifen, selbst bei klaren visuellen Beweisen eines Fehlers, öffnet die Tür für Debatten über die Fairness des Spiels und die Wirksamkeit der Assistenztechnologie. Diese wahrgenommene Lücke im VAR-Protokoll bleibt ein Streitpunkt unter Fans, Experten und Vereinen gleichermaßen.

Die Auswirkungen solcher Ereignisse beschränken sich nicht nur auf den sportlichen Aspekt; sie erstrecken sich auch auf das psychologische und moralische Wohlbefinden der Teams. Juventus, bereits unter Druck, sah sich einer Entscheidung gegenüber, die sie als ungerecht empfanden, was zweifellos die Moral ihrer Spieler und des Trainerstabs beeinträchtigte. Diese Momente bleiben in den Erinnerungen der Fans haften, tragen zur medialen Erzählung rund um das Spiel bei und werfen Fragen zur Integrität der Schiedsrichterleistung bei großen Turnieren auf. Der Vorfall dient als deutliche Erinnerung an das menschliche Element im Fußball, wo Emotionen hochkochen und Entscheidungen weitreichende Folgen haben können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Vorfall ein Beweis dafür ist, dass Fußball, auf dem Höhepunkt seiner Wettbewerbsfähigkeit, ein Spiel bleibt, das vom menschlichen Element beeinflusst wird, sowohl von Spielern als auch von Schiedsrichtern. Trotz technologischer Fortschritte wird die Kontroverse um Schiedsrichterentscheidungen weiterhin ein integraler Bestandteil des Reizes und der Leidenschaft des Spiels sein, insbesondere in Derbys, die über bloße 90 Minuten Spielzeit hinausgehen und einen nachhaltigen Einfluss auf alle Beteiligten haben.

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