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Monday, 16 February 2026
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Chivu verteidigt Bastoni: "Er simuliert nicht. Kalulu? Die Berührung war da, die Rote Karte war richtig"

Inter-Trainer thematisiert Schiedsrichterkontroverse im Derb

Chivu verteidigt Bastoni: "Er simuliert nicht. Kalulu? Die Berührung war da, die Rote Karte war richtig"
7DAYES
3 hours ago
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Italien - Ekhbary Nachrichtenagentur

Chivu verteidigt Bastoni: "Er simuliert nicht. Kalulu? Die Berührung war da, die Rote Karte war richtig"

MAILAND – Die Anspannung war nach dem "Derby d'Italia" zwischen Inter und Juventus extrem hoch, begleitet von zahlreichen Kontroversen bezüglich der Schiedsrichterentscheidungen von La Penna. Die Gemüter erhitzten sich auf dem Spielfeld, im Spielertunnel und auch in den Nachbesprechungen, wo Chiellini und Comolli mit feurigen Worten aufwarteten. Nach der Analyse der "Bianconeri" zur Roten Karte für Kalulu äußerte sich nun auch Inter-Trainer Cristian Chivu, dessen Kommentar jedoch viele überraschte.

„Wir haben in diesem Spiel gelitten. Aber mit Herz haben wir es nach Hause gebracht. Ich nehme den Sieg und den Charakter gegen eine Mannschaft mit, die jedem Schwierigkeiten bereitet“, sagte Chivu über die Leistung seines Teams. Trotz des Lobes für seine Mannschaft konnte Chivu der unvermeidlichen Frage aus den Sky-Sport-Studios bezüglich des Fouls zwischen Kalulu und Bastoni, das zum Platzverweis führte, nicht ausweichen. Seine Antwort war eindeutig: „Für mich ist die Berührung da. Es ist eine leichte Berührung, aber es ist eine Berührung. Ein erfahrener Spieler wie er muss seine Hände bei sich behalten. Ich lehre meine Spieler, den Schiedsrichter nicht in eine Entscheidungssituation zu bringen. Mein Spieler spürt die Berührung, die Hand, und zieht daraus Vorteil. Was hätte ich auf dem Feld getan? Als Verteidiger, mit einer Gelben Karte vorbelastet, würde ich einem Gegner, der einen Konter gestartet hat, keine Hand auflegen.“

Chivu legte im Interview mit Dazn nach: „Wir nehmen, was wir verdienen. Wir haben uns stark verbessert und tun alles, um diese Saison gut abzuschneiden. Bastoni? Er ist ein Nationalspieler, es steht außer Frage, dass er einen Kontakt am Arm oder an der Brust gespürt hat. Ich lehre meine Spieler, den Schiedsrichter nicht in eine Entscheidungssituation zu bringen. Aus seinem Lauf hätte etwas Wichtiges entstehen können. Leider wird nun ein Spieler in Frage gestellt, der nicht wie andere in dieser Liga simuliert, die nichts spüren und zu Boden gehen. Er spürte die Berührung. Kalulu hätte es vermeiden können, seine Hand auf meinen Spieler zu legen.“

Chivus Äußerungen fügen der Debatte über das Schiedsrichterwesen im italienischen Fußball eine wichtige Dimension hinzu, da Trainer oft dazu neigen, Entscheidungen zu kritisieren, die zu ihren Ungunsten ausfallen. Der rumänische Trainer zögerte jedoch nicht, die Richtigkeit der Entscheidung anzuerkennen, und betonte gleichzeitig, dass sein Spieler Bastoni nicht versucht habe, den Schiedsrichter zu täuschen. Diese Haltung spiegelt Chivus Coaching-Philosophie wider, die auf Disziplin und taktischer Intelligenz basiert und die Spieler ermutigt, fair zu spielen und Situationen zu vermeiden, die zu umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen führen könnten.

Chivus Verteidigung Bastonis, den er als Spieler bezeichnet, der „nicht simuliert“, ist eine starke Bestätigung des Rufs des Spielers auf dem Feld. Im modernen Fußball sind Simulation und übertriebene Reaktionen für einige zum Teil des Spiels geworden, was dazu führt, dass Spieler, die sich an Fairplay halten, weniger leicht unter Verdacht geraten. Chivu stärkt somit das Image Bastonis als professionellen und fairen Spieler und setzt gleichzeitig einen Standard für das zukünftige Verhalten seiner Mannschaft.

Darüber hinaus unterstreicht Chivus Drängen darauf, seinen Spielern beizubringen, „den Schiedsrichter nicht in eine Entscheidungssituation zu bringen“, einen proaktiven Ansatz im Spielmanagement. Dies deutet auf den Wunsch hin, die kontrollierbaren Aspekte eines Spiels zu beherrschen und die Abhängigkeit von subjektiven Entscheidungen zu verringern. Dieser pädagogische Aspekt seines Coachings zielt darauf ab, seine Mannschaft mit der Erfahrung und Weisheit auszustatten, um Hochdrucksituationen effektiv zu meistern und somit das Risiko kostspieliger Fehler oder kontroverser Momente zu verringern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chivus Äußerungen die Bedeutung von Disziplin, Bewusstsein und Fairness hervorheben. Indem er den spezifischen Vorfall mit Fairness und Klarheit ansprach, verteidigte er nicht nur seinen Spieler, sondern trug auch zu einer differenzierteren Diskussion über das Schiedsrichterwesen bei. Sein Ansatz betont das Engagement für die Integrität des Spiels und fordert die Spieler auf, auch im Eifer eines entscheidenden Derby-Spiels Besonnenheit und Professionalität zu wahren.

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