Ekhbary
Monday, 16 February 2026
Breaking

Hernanes' Wut im Live-TV über den Fall Bastoni: 'Er und Vergara, Einstellungen, die bekämpft werden müssen. Und wenn Dazn mich noch einmal anruft...'

Der ehemalige brasilianische Star kritisiert vehement die Ta

Hernanes' Wut im Live-TV über den Fall Bastoni: 'Er und Vergara, Einstellungen, die bekämpft werden müssen. Und wenn Dazn mich noch einmal anruft...'
7DAYES
3 hours ago
3

Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur

Hernanes' Wut im Live-TV über den Fall Bastoni: 'Er und Vergara, Einstellungen, die bekämpft werden müssen. Und wenn Dazn mich noch einmal anruft...'

Die Worte von Hernanes hallen immer noch stark in der italienischen Fußballlandschaft wider und erschüttern die Fundamente einer zunehmend hitzigen Debatte über Ethik und Integrität des Spiels. "Das ist kein Fußball mehr", erklärte der ehemalige brasilianische "Prophet", eine prägnante Aussage, die seine tiefe Frustration über Verhaltensabweichungen zusammenfasst, die seiner Meinung nach den Geist des beliebtesten Sports entstellen. Der auslösende Vorfall, Bastonis Schwalbe nach minimalem Kontakt mit Kalulu im San Siro, war für Hernanes nicht nur ein einfaches Foul auf dem Spielfeld, sondern ein Symbol einer durchdringenden Mentalität, die entschlossen bekämpft werden muss.

Aus den Dazn-Studios, wo er zur Kommentierung des Inter-Sieges eingeladen war, verwandelte Hernanes die übliche Diskussion nach dem Spiel in einen herzlichen Appell. Seine Stimme, normalerweise zurückhaltend, nahm gebieterische Töne an, um das anzuprangern, was er als Verzerrung sportlicher Werte empfindet. Das Problem beschränkt sich nicht auf Bastonis einzelne Geste; es ist eine ganze Kultur der "Gerissenheit" und des Strebens nach unlauterem Vorteil, die der ehemalige Mittelfeldspieler mit einer glänzenden Vergangenheit bei Inter und Juventus stigmatisieren will. Er erwähnte ausdrücklich auch Vergara, was darauf hindeutet, dass es sich um ein systemisches und nicht um ein isoliertes Problem handelt.

Hernanes' Empörung wurzelt in einer puristischen Vision des Fußballs, in der Loyalität und authentischer Wettbewerb vorherrschen sollten. Seine Kritik konzentriert sich auf das Fehlen von "Klarheit" auf dem Spielfeld, das oft von Adrenalin und dem Ergebnisdruck überwältigt wird. "Adrenalin lässt einen Dinge auf dem Spielfeld tun, und das ist verständlich, aber es braucht Klarheit. Diese Mentalität muss bekämpft werden, denn das ist kein Fußball mehr", bekräftigte er und hob die Kluft zwischen Wettbewerbseifer und der bewussten Absicht, den Schiedsrichter zu täuschen, hervor.

Der "Prophet" sparte auch nicht mit Kommentaren zu seiner zukünftigen Teilnahme an Fernsehsendungen. Seine Drohung, weitere Einladungen von Dazn nicht anzunehmen, wenn der Fokus der Debatte weiterhin auf "diesen Dingen, Regeln" statt auf dem "Fußball" selbst liegen sollte, ist ein klares Zeichen der Entfremdung. Es ist eine Warnung an Medien und Brancheninsider: Die Erzählung des Fußballs droht, sich in sterilen Kontroversen und Schiedsrichterinterpretationen zu verlieren und sich von der Schönheit des Spiels, der Taktik, den technischen Fähigkeiten und der Emotion zu entfernen, die es einzigartig machen.

Dieser Ausbruch von Hernanes reiht sich in einen breiteren Kontext wachsender Frustration unter Fans und ehemaligen Profis über den Missbrauch von Simulationen ein. Viele glauben, dass solche Verhaltensweisen die Glaubwürdigkeit des Fußballs untergraben, insbesondere mit der Einführung des VAR, der solche Praktiken theoretisch unterbinden sollte. Die Wahrnehmung ist jedoch, dass das Problem fortbesteht, was die Wirksamkeit der verfügbaren Instrumente zum Schutz des Fairplays in Frage stellt.

Abgesehen von der Kontroverse über Schwalben gab Hernanes auch eine technische Einschätzung der Serie A ab, lobte Inters Spiel und spekulierte auf einen fast sicheren Scudetto für die Nerazzurri, sollte Milan Como nicht schlagen. Doch auch in diesem Fall wurde seine Analyse durch die Enttäuschung über den Bastoni-Vorfall gefiltert, der seine Sicht auf das Ergebnis von Juventus überschattete, das aufgrund des Vorfalls als unfair empfunden wurde. Dies zeigt, wie sehr die ethische Frage für ihn Priorität hat, noch vor der rein sportlichen Analyse.

Hernanes' Aufruf ist letztendlich eine Einladung, über die Zukunft des Fußballs nachzudenken. Sollte das Streben nach Vorteil um jeden Preis weiterhin über Loyalität und Respekt vor den ungeschriebenen Regeln des Spiels siegen, besteht die Gefahr, einen Teil der Öffentlichkeit zu entfremden und das Wesen des Sports selbst zu verzerren. Seine Stimme schließt sich der vieler an, die sich eine Rückkehr zu einem authentischeren Fußball wünschen, in dem Können und Kampfgeist gefeiert werden, und nicht List oder Simulationen. Die Herausforderung für den italienischen Fußball und darüber hinaus besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen dem Druck des Sieges und dem Imperativ zu finden, die grundlegenden Werte zu bewahren, die ihn groß gemacht haben.

Tags: # Hernanes # Bastoni # Dazn # italienischer Fußball # Simulation # Fair Play # Sportethik # Kalulu # Inter # Juventus