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Friday, 06 February 2026
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Ex-Präsident Trump fordert nach Auslaufen des "New START"-Vertrags die Aushandlung eines neuen Atomwaffen-Abrüstungsvertrags

Aufruf zur Stärkung der globalen Nuklearsicherheit nach Vert

Ex-Präsident Trump fordert nach Auslaufen des "New START"-Vertrags die Aushandlung eines neuen Atomwaffen-Abrüstungsvertrags
Matrix Bot
9 hours ago
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USA - Ekhbary Nachrichtenagentur

Trump fordert Verhandlung eines neuen atomaren Abrüstungsvertrags nach Auslaufen des "New START"-Vertrags

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat nach dem Auslaufen des "New START"-Vertrags, der als Eckpfeiler der Bemühungen zur Rüstungskontrolle zwischen den Vereinigten Staaten und Russland diente, einen klaren Aufruf zur Ausarbeitung eines neuen atomaren Abrüstungsvertrags formuliert. Trump äußerte seine Überzeugung, dass die Weltmächte, insbesondere die USA und Russland, einen Verhandlungsprozess aufnehmen sollten, um einen neuen Rahmen zu schaffen, der auf die Stärkung der strategischen Stabilität und die Minderung wachsender nuklearer Risiken in einer zunehmend komplexen Welt abzielt.

Der 2010 unterzeichnete und 2011 in Kraft getretene New START-Vertrag war das letzte bedeutende Abkommen zwischen den beiden größten Atommächten der Welt. Er legte Obergrenzen für die Anzahl der einsatzbereiten strategischen Nuklearsprengköpfe und der Trägersysteme – Bomber und U-Boote – fest, die jede Nation besitzen durfte. Mit seinem Auslaufen im Februar 2021 äußerten zahlreiche Länder und Beobachter tiefe Besorgnis über das potenzielle Vakuum in der Rüstungskontrolle und die Möglichkeit eines neuen Wettrüstens. Die Verifikationsmechanismen des Vertrags waren entscheidend für den Aufbau von Vertrauen und die Gewährleistung der Einhaltung.

In jüngsten Äußerungen deutete Trump an, dass der bestehende Vertrag für die aktuellen Sicherheitsherausforderungen möglicherweise unzureichend oder veraltet sei. Er plädierte für eine "Verbesserung" des Vertragsinhalts, was die Notwendigkeit impliziert, neue Aspekte einzubeziehen oder bestehende Bestimmungen an die sich entwickelnde geopolitische Landschaft anzupassen. Dies könnte beispielsweise die Notwendigkeit beinhalten, andere Atommächte wie China in zukünftige Vereinbarungen einzubeziehen, um deren umfassende Geltung und Wirksamkeit zu gewährleisten. Solche Verbesserungen könnten auch robustere Verifikations- und Überwachungsmechanismen zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens umfassen.

Trumps Aufruf erfolgt zu einem sensiblen Zeitpunkt. Einerseits erlebt die Welt eine Wiederbelebung geopolitischer Spannungen zwischen den Großmächten, was den Dialog über Rüstungskontrolle schwieriger, aber gleichzeitig dringlicher macht. Andererseits stellen schnelle technologische Fortschritte im Waffenbereich, einschließlich Hyperschallraketen und künstlicher Intelligenz, neue Herausforderungen für traditionelle Rüstungskontrollrahmen dar. Das Fehlen eines umfassenden und wirksamen Vertrags könnte zu erhöhter strategischer Unsicherheit führen und potenziell Nationen dazu veranlassen, ihre Militärausgaben zu erhöhen und ihre nuklearen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, wodurch die Risiken steigen.

Obwohl Trump die spezifischen "Verbesserungen", die er vorschlägt, nicht detailliert hat, bietet sein Aufruf eine Gelegenheit, die Diskussion über die Zukunft der atomaren Rüstungskontrolle wieder aufzunehmen. Die Einbeziehung der USA und Russlands in konstruktive Verhandlungen unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten ist von größter Bedeutung. Jeder neue Vertrag sollte nicht nur darauf abzielen, bestehende Arsenale zu begrenzen, sondern auch die nukleare Proliferation zu verhindern, die Transparenz zu erhöhen und gegenseitiges Vertrauen zu fördern. Darüber hinaus könnte die Möglichkeit, den Geltungsbereich des Vertrags auf neue Waffentypen oder zusätzliche Parteien auszudehnen, seine langfristige Wirksamkeit und Nachhaltigkeit stärken.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Aufruf bei aktuellen und zukünftigen Regierungen Gehör finden wird und ob er sich zu einer greifbaren diplomatischen Initiative entwickeln wird. Die Betonung der Notwendigkeit eines neuen Vertrags spiegelt jedoch die wachsende Erkenntnis wider, dass die globale nukleare Sicherheit ein anhaltendes Engagement für Diplomatie und internationale Zusammenarbeit erfordert, insbesondere angesichts der komplexen Sicherheitsherausforderungen, denen die Welt heute gegenübersteht. Die Wiederbelebung des Dialogs über atomare Rüstungskontrolle und die Schaffung der Grundlage für einen modernen, umfassenden Vertrag könnten ein entscheidender Schritt sein, um die schlimmsten Szenarien zu vermeiden und eine sicherere Zukunft für alle zu gewährleisten.

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