Ekhbary
Friday, 06 February 2026
Breaking

Eskalation in der Ukraine: Russische Drohne trifft Bergarbeiterbus in Dnipro, diplomatische Spannungen steigen

Während Kiew ein 'emblematisches Verbrechen' verurteilt und

Eskalation in der Ukraine: Russische Drohne trifft Bergarbeiterbus in Dnipro, diplomatische Spannungen steigen
Matrix Bot
4 days ago
28

Europa - Ekhbary Nachrichtenagentur

Eskalation in der Ukraine: Russische Drohne trifft Bergarbeiterbus in Dnipro, diplomatische Spannungen steigen

Die Ukraine hat eine besorgniserregende Eskalation des anhaltenden Konflikts erlebt, wobei die Behörden einen verheerenden russischen Drohnenangriff auf einen Bus mit Bergarbeitern in der Region Dnipro meldeten. Der Angriff forderte mindestens 15 Todesopfer, ein Vorfall, den der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als „emblematisches Verbrechen“ bezeichnete, das Russlands Verantwortung für die Eskalation unterstreicht.

In seinen jüngsten Äußerungen bekräftigte Selenskyj, dass der Angriff auf den zivilen Bus, der Bergarbeiter transportierte, ein „beredtes Verbrechen“ sei, das einmal mehr Russlands Schuld an der Eskalation demonstriere, und betonte, dass „das Böse gestoppt werden muss“. Diese Erklärungen erfolgen, während Kiew aktiv versucht, internationale diplomatische und militärische Unterstützung zu stärken. Selenskyj kündigte die Bereitschaft der Ukraine für eine Reihe hochrangiger Treffen an, darunter trilaterale Gespräche mit den Vereinigten Staaten und Russland, die für den 4. und 5. Februar in Abu Dhabi geplant sind. Der ukrainische Präsident unterstrich den fortgesetzten Kontakt mit der amerikanischen Seite, drückte die Erwartung „spezifischer Anweisungen“ bezüglich zukünftiger Gipfel aus und betonte die Bedeutung, aus diesen Engagements greifbare Ergebnisse zu erzielen.

Details des Busangriffs, die von Ukrainska Pravda gemeldet wurden, enthüllten eine brutale Methodik. Serhij Beskrestnow, Berater des Verteidigungsministers für Technologie, erklärte, dass eine Gruppe von Shaheed-Drohnen, die über Funkmodems gesteuert wurden, den Bus angegriffen habe. Die erste Drohne schlug in der Nähe des Fahrzeugs ein, wodurch der Fahrer unter dem Einfluss der Schockwelle die Kontrolle verlor und gegen einen Zaun prallte. Eine zweite Drohne zielte dann direkt auf die Zivilisten. Beskrestnow bestätigte, dass die russischen Operatoren zu 100 % wussten, dass das Ziel zivil war, und die Entscheidung zum Angriff bewusst getroffen hatten.

Die Eskalation beschränkte sich nicht auf den Dnipro-Angriff. Andere ukrainische Regionen haben ebenfalls intensive russische Angriffe erlitten. In Saporischschja zielte ein russischer Angriff auf eine Entbindungsstation eines Krankenhauses, was zu breiter internationaler Verurteilung führte. Die baltischen Außenminister aus Estland und Lettland beschrieben diesen Angriff als Beispiel für Russlands „brutalstes Gesicht“. Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte, dass dieser Angriff die Notwendigkeit kontinuierlicher Unterstützung für die Ukraine und unerbittlichen Druck auf Russland unzweideutig unterstreiche. Die lettische Außenministerin Baiba Braze fragte, ob die Bombardierung von Müttern und Neugeborenen, die Terrorisierung von Zivilisten und die offene Erklärung russischer Führer, dass Ukrainer und die Ukraine keine Nation und kein Land seien, das eliminiert werden sollte, keinen Völkermord darstelle.

Darüber hinaus stellte Präsident Selenskyj fest, dass russische Angriffe auch Stromnetze und Eisenbahnen in verschiedenen Regionen, darunter Nikopol, Marhanets und Konotop, getroffen haben, was zu Stromausfällen und logistischen Störungen führte. Er hob auch die schwierige Situation in Kiew hervor, wo trotz laufender Bemühungen über 500 Wohngebäude ohne Heizung bleiben, was darauf hindeutet, dass die Reparaturarbeiten unzureichend sind, um mit der starken Kältewelle fertig zu werden.

Unterdessen kommentierte der ehemalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Situation als „schrecklich“, betonte jedoch, dass der russische Präsident Wladimir Putin in seinen ursprünglichen Zielen, die gesamte Ukraine zu kontrollieren, „besiegt“ worden sei. Stoltenberg bemerkte, dass Putin die Kontrolle über den Donbas nicht erlangt habe und einen hohen Preis für geringe territoriale Fortschritte zahle, mit Verlusten von fast tausend Soldaten pro Tag. Er betonte, dass Putin eine reduzierte NATO-Präsenz an seinen Grenzen gewünscht habe, aber unbeabsichtigt zur Expansion und Stärkung des Bündnisses geführt habe.

Diese jüngsten Entwicklungen unterstreichen den vielschichtigen Charakter des Konflikts in der Ukraine, wo brutale Militäroperationen mit komplexen diplomatischen Bemühungen verknüpft sind, während die internationalen Aufrufe zur Beendigung der Gewalt und zur anhaltenden Unterstützung Kiews weiter zunehmen.

Tags: # Ukraine # Russland # Dnipro # Drohnenangriff # Selenskyj # Bergarbeiter # Diplomatie # Abu Dhabi # Saporischschja # Stoltenberg