USA — Ekhbary Nachrichtenagentur
Das KI-Unternehmen Anthropic hat ein Experiment durchgeführt, bei dem künstliche Intelligenzen als Käufer und Verkäufer auf einem geschlossenen Marktplatz agierten. Ziel war es, KI-Agenten den Handel mit realen Gütern und virtuellem Geld zu ermöglichen. Das Projekt, genannt "Deal", wurde als Pilotversuch mit 69 Anthropic-Mitarbeitern konzipiert, denen jeweils ein Budget von 100 US-Dollar in Form von Geschenkkarten zur Verfügung gestellt wurde, um Artikel von Kollegen zu erwerben.
Auch lesen
→ MacBook Neo: Apple startet in eine coolere Ära (mit Maskottchen?)→ Militãos WM-Teilnahme gesichert→ Positive Lebenseinstellung verlängert das Leben: Erkenntnisse der Yale UniversityTrotz des experimentellen Charakters zeigte sich Anthropic beeindruckt von der Funktionsweise des Projekts. Insgesamt wurden 186 Transaktionen im Wert von über 4.000 US-Dollar abgewickelt. Das Unternehmen betrieb vier separate Marktplätze, um verschiedene Modelle zu untersuchen. Es wurde festgestellt, dass fortgeschrittenere KI-Modelle zu objektiv besseren Ergebnissen für die Nutzer führten. Allerdings schienen die Nutzer den Unterschied nicht immer wahrzunehmen, was auf mögliche "Agentenqualitätslücken" hindeutet, bei denen die unterlegene Partei den Nachteil möglicherweise nicht erkennt. Die anfänglichen Anweisungen an die Agenten hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Verkaufswahrscheinlichkeit oder die ausgehandelten Preise.