Eilmeldung — Seattle: Valve ermöglicht Nutzern nun, eigene Steam Machines zu bauen. Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass ab der Veröffentlichung von SteamOS 3.8 jeder sein eigenes Gaming-System mit beliebigen PC-Komponenten zusammenstellen kann. SteamOS 3.8.10, das letzte Woche veröffentlicht wurde, bringt eine Reihe von Updates mit sich, darunter eine „verbesserte Kompatibilität mit aktuellen Intel- und AMD-Plattformen“. Damit gibt Valve Spielern grünes Licht, SteamOS auf ihren eigenen Desktop-PCs zu installieren.
Nvidia-Unterstützung in Entwicklung
In einem Interview mit The Verge erklärte Pierre-Loup Griffais von Valve, dass das Unternehmen „Verbesserungen an [SteamOS] vorgenommen hat, damit es besser mit Desktop-Hardware kompatibel ist“, einschließlich der eventuellen Unterstützung von Nvidia-Grafikkarten. Griffais betonte, dass Valve „ein wachsendes Team“ hat, das an der Nvidia-Treiberunterstützung für SteamOS arbeitet, und fügte hinzu: „Wir arbeiten sehr eng mit Nvidia zusammen.“ Obwohl er erwähnte, dass die Nvidia-Unterstützung möglicherweise nicht dieses Jahr kommt, unterstrich Griffais, dass „es sicherlich etwas ist, woran wir im Hintergrund arbeiten.“
Installation und zukünftige Pläne
Technisch war es schon länger möglich, SteamOS auf eigener Hardware zu betreiben, doch die Kompatibilität war meist auf AMD-Systeme beschränkt. Die Installation erforderte zudem ein Steam Deck Recovery Image, ein Prozess, der, offen gesagt, weniger unkompliziert ist als bei den meisten anderen Linux-Distributionen. Griffais zufolge arbeitet Valve daran, dies zu ändern, was bedeutet, dass man SteamOS zukünftig auf nahezu jeder Gaming-PC-Hardware installieren kann, einschließlich Nvidia. Für die nähere Zukunft verspricht Griffais, dass SteamOS in seinem aktuellen Zustand ein „gutes Erlebnis“ auf konsolenähnlichen PC-Setups bieten sollte, besonders wenn der PC an einen Fernseher angeschlossen ist und kein Dual-Boot geplant ist. Ein „SteamOS-Installer“ wird erwähnt, ist jedoch noch nicht für das einfache Dual-Booting konzipiert, doch Valve stellt sich eine Zukunft vor, in der die Installation auf dem Desktop und das Koexistieren mit einem anderen Betriebssystem eine bessere Erfahrung bieten.
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