Großbritannien — Ekhbary Nachrichtenagentur
Der britische Premierminister Sir Keir Starmer hat bekräftigt, dass die „überwältigende Mehrheit“ der Labour-Abgeordneten ihn unterstützt und wünscht, dass er seine Arbeit als Premierminister fortsetzt. Diese Äußerungen machte er gegenüber der „Sunday Times“ am Ende einer Woche, in der die Spekulationen über eine mögliche Führungsherausforderung zugenommen hatten. Starmer erklärte der Zeitung, dass „in der Politik solche Dinge ständig vorkommen, es gibt immer Gerede“, und betonte, dass die meisten Abgeordneten „erfreut sind, an der Macht zu sein“ und sich auf ihre Aufgaben konzentrieren wollen.
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Die Spekulationen wurden angeheizt durch die Entscheidung des Premierministers, Lord Mandelson zum britischen Botschafter in den USA zu ernennen. Der Schatten-Innenminister Chris Philp forderte Starmer zum Rücktritt auf und erklärte, Labour-Abgeordnete sollten „Rückgrat entwickeln und ihn loswerden“, falls er nicht zurücktrete. Philp wies darauf hin, dass Sicherheitsbeamte Bedenken gegen die Sicherheitsfreigabe von Lord Mandelson geäußert hatten, was nicht an Starmer weitergeleitet worden sei. Starmer entließ daraufhin Sir Olly Robbins, den ranghöchsten Beamten im Außenministerium, weil dieser ihn nicht über die Bedenken informiert hatte. Robbins erklärte jedoch, ihm sei lediglich mitgeteilt worden, dass Beamte „eher dagegen“ seien, nicht aber, dass eine direkte Ablehnung empfohlen wurde.
Fokus auf internationale Konflikte
Starmer wies die Kritik zurück, er hätte mehr tun sollen, um das Ergebnis des Überprüfungsprozesses von Lord Mandelson zu hinterfragen, und betonte, dass er bei der Vielzahl der täglichen Entscheidungen nicht jede Information in Frage stellen könne. Er erklärte der „Sunday Times“, er wolle sich auf die Kriege in der Ukraine und im Iran konzentrieren, da die Auswirkungen dieser Konflikte auf Großbritannien die wichtigsten Themen seien, mit denen das Land konfrontiert sei. Starmer bezeichnete dies als „die dringende Frage unserer Zeit“ und als „ernsthafte Arbeit des Premierministers“, die das Land umgestalten werde.