Sudan — Ekhbary Nachrichtenagentur
Die Vereinten Nationen haben Berichte über weit verbreitete sexuelle Gewalt im Sudan dokumentiert, die zunehmend als Kriegswaffe eingesetzt wird. Frauen, Minderjährige und sogar Säuglinge sind Opfer von Vergewaltigung, sexueller Sklaverei und anderen schweren Übergriffen geworden, die von beiden Konfliktparteien begangen werden.
UN dokumentiert schwere Übergriffe
Die von den Vereinten Nationen gesammelten Informationen bestätigen, dass die dokumentierten Verstöße Vergewaltigungen, sexuelle Sklaverei und andere Formen von Missbrauch umfassen. Diese Taten richten sich nicht nur gegen erwachsene Frauen, sondern auch gegen Mädchen und in einigen Fällen sogar gegen Kleinkinder. Solche Handlungen stellen gravierende Verletzungen des internationalen Rechts dar und werden oft im Kontext kollektiver Bestrafungen gegen Zivilisten auf ethnischer Basis verübt.
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Verstöße gegen das Völkerrecht
Der Einsatz sexueller Gewalt als Taktik in bewaffneten Konflikten, insbesondere wenn er als kollektive Bestrafung dient und auf ethnischen Kriterien basiert, verstößt eklatant gegen das Völkerrecht. Die Berichte unterstreichen die dringende Notwendigkeit, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und den Schutz der Zivilbevölkerung im Sudan zu gewährleisten, wo die humanitäre Lage weiterhin prekär ist.