Schweiz - Ekhbary Nachrichtenagentur
Schweiz: Verdächtiger des tödlichen Busbrandes war "gestörter Außenseiter", der sich selbst anzündete
Fribourg, Schweiz - Ein tragisches Ereignis erschütterte die Schweiz am Dienstag, als ein Feuer in einem Reisebus nahe Fribourg ausbrach und sechs Menschen das Leben kostete sowie fünf weitere verletzte. Nach ersten Ermittlungsergebnissen, die am Mittwoch von den kantonalen Behörden veröffentlicht wurden, soll der Brand von einem Mann um die Sechzig gelegt worden sein. Dieser wird als "gestörter Außenseiter" beschrieben und soll sich Berichten zufolge im Fahrzeug selbst angezündet haben. Die Behörden haben jegliche Verbindungen zum Terrorismus entschieden zurückgewiesen.
Auf einer Pressekonferenz in Granges-Paccot erläuterte der Kantonsprokurator Raphaël Bourquin die Umstände des Vorfalls. "Zeugenaussagen zufolge bestieg ein Mann schweizerischer Herkunft, wie die Ermittlungen ergaben, mit Taschen in den Händen diesen Bus. Zu einem bestimmten Zeitpunkt überschüttete er sich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an", erklärte Bourquin. Diese Schilderung deutet auf eine vorsätzliche Tat hin.
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Die Frage nach den Motiven wurde umgehend thematisiert. Der Staatsanwalt betonte die Klarheit der Situation: "Was die Motive betrifft, gibt es absolut keine Hinweise darauf, dass es sich um einen terroristischen Akt handeln könnte", bestätigte er und schloss damit jegliche Spekulationen über eine koordinierte Attacke aus. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf persönliche Hintergründe.
Zusätzliche Informationen über die Identität und das Profil des Verdächtigen wurden ebenfalls bekannt gegeben. Es scheint, dass der Mann, ein 60-jähriger Einwohner von Bern, zuvor von seiner Familie als vermisst gemeldet worden war. "Die aktuellen Ermittlungsergebnisse beschreiben ihn als eine marginale und gestörte Person", fügte der Generalstaatsanwalt hinzu und präzisierte, dass "diese Person offenbar zu den Todesopfern gehört", was darauf hindeutet, dass der Verdächtige seine eigenen Taten nicht überlebt hat.
Der Brand brach am Dienstag gegen 18:25 Uhr Ortszeit auf der Murtenstrasse aus, der Hauptstraße einer kleinen Stadt etwa zwanzig Kilometer westlich von Bern. Zahlreiche Videos, die in sozialen Medien verbreitet wurden, zeigten meterhohe Flammen, die aus den Fenstern des Busses schlugen, und unterstrichen die Heftigkeit des Brandes und die Geschwindigkeit seiner Ausbreitung.
Am Mittwochmorgen, dem Tag nach der Tragödie, versammelten sich mehrere Menschen am Unglücksort, um Blumen zum Gedenken an die Opfer niederzulegen. Diese Gesten des Mitgefühls standen im Kontrast zum Schweigen der Zeugen, die von den anwesenden Journalisten befragt wurden, und unterstrichen die Schwere des Ereignisses und die spürbare Erschütterung.
Im Hinblick auf die Ermittlungen haben die Behörden zahlreiche Vernehmungen durchgeführt und die schwierige Aufgabe der Identifizierung der Verstorbenen begonnen, die noch nicht abgeschlossen ist. Auch die Auswertung von Überwachungskameraaufnahmen aus der Umgebung läuft, um Zeugenaussagen zu untermauern und den Tathergang genauer zu rekonstruieren. Der Staatsanwalt bestätigte die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens wegen Mordes, vorsätzlicher Brandstiftung, schwerer Körperverletzung und Gefährdung des Lebens anderer.
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Um möglichst viele Informationen zu sammeln, erneuerte die Polizei am Mittwoch ihren Aufruf an Zeugen. Eine spezielle Hotline wurde eingerichtet, damit Personen, die möglicherweise über relevante Informationen verfügen, sich melden können. Dieser tragische Vorfall wirft Fragen zur psychischen Gesundheit und zur sozialen Isolation auf und unterstreicht die Notwendigkeit einer ständigen Wachsamkeit und angemessener Unterstützung für Menschen in Not.