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Tuesday, 17 February 2026
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Pistorius warnt: Europa durch Putins Ablehnung und US-Billigung von Ukraine-Friedensgesprächen ausgeschlossen

Der deutsche Verteidigungsminister betont die Notwendigkeit,

Pistorius warnt: Europa durch Putins Ablehnung und US-Billigung von Ukraine-Friedensgesprächen ausgeschlossen
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4 hours ago
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Deutschland - Ekhbary Nachrichtenagentur

Pistorius warnt: Europa durch Putins Ablehnung und US-Billigung von Ukraine-Friedensgesprächen ausgeschlossen

In beunruhigenden Erklärungen hat der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius festgestellt, dass sich die Europäische Union bei potenziellen Friedensbemühungen bezüglich der Ukraine ins Abseits gedrängt sieht. Pistorius' Äußerungen, die kürzlich in Berlin gemacht wurden, beleuchten eine erhebliche diplomatische Herausforderung für den Kontinent, da er den russischen Präsidenten Wladimir Putin beschuldigte, die Beteiligung der EU an jeglichen Friedensverhandlungen abzulehnen, und ferner bemerkte, dass die Vereinigten Staaten dies zuließen.

Pistorius erklärte unmissverständlich: „Ich habe keine Ahnung, wann das passieren könnte. Wir zahlen für die Ukraine, das stimmt, aber wir zahlen nicht Putin. Und es ist Putin, der sich weigert, uns am Verhandlungstisch zu haben, und die Amerikaner lassen das geschehen. Wir können nicht allein am Tisch sitzen, wenn Putin es nicht will und die Amerikaner die Dinge so laufen lassen.“ Diese Worte spiegeln eine wachsende europäische Frustration über die Rolle des Kontinents bei der Gestaltung der Zukunft der regionalen Sicherheit wider, trotz seiner erheblichen Beiträge zur Unterstützung der Ukraine.

Die Europäische Union war stets ein wichtiger Partner der Ukraine, leistete erhebliche finanzielle und militärische Hilfe, nahm Millionen ukrainischer Flüchtlinge auf und verhängte umfassende Sanktionen gegen Russland. Doch dieser Beitrag scheint sich nicht in einem garantierten Sitz am Verhandlungstisch niederzuschlagen. Putins Ablehnung der EU-Beteiligung deutet auf eine potenzielle russische Strategie hin, ausschließlich mit Großmächten, insbesondere den Vereinigten Staaten, zu verhandeln, um den Einfluss des europäischen Blocks bei einer künftigen Lösung zu verringern.

Die Haltung der Vereinigten Staaten, von Pistorius als „dies zulassen“ beschrieben, wirft Fragen über die Dynamik des transatlantischen Bündnisses auf. Bevorzugt Washington einen einfacheren, direkteren Verhandlungskanal mit Moskau? Oder gibt es umfassendere strategische Überlegungen, die diese Position bestimmen? Dies könnte Teil einer Anstrengung sein, Verhandlungen mit zu vielen Parteien nicht zu verkomplizieren, oder spiegelt möglicherweise eine Präferenz für ein direktes Engagement zwischen den beiden primären Atommächten wider. Dieser Ansatz birgt jedoch das Risiko, zu einem Friedensabkommen zu führen, das nicht unbedingt die langfristigen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen Europas widerspiegelt.

Europas Ausschluss von diesen entscheidenden Gesprächen hat tiefgreifende geopolitische Auswirkungen. Er droht, Europas Einfluss auf seinem eigenen Kontinent zu untergraben und könnte zu einer Lösung führen, die seine Prioritäten oder die von ihm erbrachten Opfer nicht widerspiegelt. Er unterstreicht auch die Herausforderungen, denen sich Europa bei der Behauptung seiner Rolle als geeinter geopolitischer Akteur gegenübersieht, insbesondere angesichts seiner anhaltenden Abhängigkeit von US-Sicherheitsgarantien.

Pistorius betonte, dass Europa „weiterhin klar seinen Wunsch zur Teilnahme äußern muss“. Dies erfordert Einheit und Entschlossenheit der EU-Mitgliedstaaten, eine gemeinsame Front zu bilden. Die Suche nach einem Sitz am Verhandlungstisch ist nicht nur eine Frage des Stolzes, sondern eine strategische Notwendigkeit, um sicherzustellen, dass jede langfristige Lösung des Ukraine-Konflikts der Stabilität und Sicherheit des Kontinents dient. Die EU muss, anstatt nur ein Geldgeber zu sein, ein Friedensstifter sein und ein direktes Mitspracherecht bei der Gestaltung der regionalen Zukunft haben.

Die aktuelle Situation dient Europa als Weckruf, seine strategische Autonomie und diplomatische Rolle zu stärken. Ohne eine geeinte und starke Stimme läuft Europa Gefahr, in einer geopolitischen Landschaft, die es direkt betrifft, zu einem bloßen Zuschauer zu werden. Die Herausforderungen bleiben immens, aber die Notwendigkeit, dass Europa seine Präsenz am Verhandlungstisch behauptet, war noch nie so dringend, um einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine und eine breitere Sicherheit für den Kontinent zu gewährleisten.

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