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Monday, 16 February 2026
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Microsofts kühner Schritt: Windows 11 phased alte Druckertreiber aus, was Millionen von Geräten Sorgen bereitet

Die Entscheidung des Technologieriesen, die Unterstützung fü

Microsofts kühner Schritt: Windows 11 phased alte Druckertreiber aus, was Millionen von Geräten Sorgen bereitet
Matrix Bot
1 week ago
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Global - Ekhbary Nachrichtenagentur

Microsofts kühner Schritt: Windows 11 phased alte Druckertreiber aus, was Millionen von Geräten Sorgen bereitet

In einer umfassenden politischen Verschiebung, die das Landschaftsbild des digitalen Drucks neu definieren soll, hat Microsoft die Unterstützung für alte V3- und V4-Druckertreiber innerhalb von Windows 11 offiziell eingestellt. Diese Entscheidung, die erstmals im September 2023 als Deprecation angekündigt wurde, markiert ab dem 15. Januar 2024 einen kritischen Wendepunkt für Millionen von Benutzern, die auf ältere Druckhardware angewiesen sind. Obwohl Microsoft dies als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Sicherheit und Modernisierung der Windows-Druckplattform darstellt, hat der Schritt Diskussionen über die Langlebigkeit der Hardware, den Benutzerkomfort und die Last, die nun direkt auf den Druckerherstellern liegt, entfacht.

Die Gründe des Technologieriesen für diese aggressive Wende sind vielfältig. Seit Jahren ist das traditionelle Windows-Druckertreiber-Ökosystem eine berüchtigte Quelle für Schwachstellen und eine erhebliche Wartungsherausforderung. Vorfälle wie die berüchtigte "PrintNightmare"-Schwachstelle unterstrichen die inhärenten Risiken, die mit einem weitläufigen Netzwerk herstellerspezifischer Treiber verbunden sind. Die Unterstützung von Tausenden verschiedener Treiber von unzähligen Herstellern erwies sich für Microsoft als zunehmend unhaltbares und unsicheres Unterfangen. Durch die Einschränkung dessen, was über Windows Update verteilt werden kann, zielt das Unternehmen darauf ab, eine sicherere, optimierte und besser verwaltbare Druckumgebung zu schaffen.

Im Rahmen der neuen Richtlinie können Benutzer unter Windows 11 oder Windows Server 2025 und höher keine neuen V3- oder V4-Druckertreiber mehr direkt über Windows Update installieren. Während vorhandene Treiber in Einzelfällen weiterhin Updates erhalten können, werden neue Einreichungen nun standardmäßig blockiert und unterliegen einem strengen manuellen Überprüfungsprozess, der eine explizite Begründung erfordert, warum ein älterer Treiber weiterhin gewartet werden sollte. Dies setzt der nahtlosen Installation von Treibern für viele ältere Druckermodelle faktisch ein Ende und kann für diejenigen, die auf diese älteren Architekturen angewiesen sind, zu Funktionsproblemen oder einer vollständigen Installationsunfähigkeit führen.

Microsoft räumt ein, dass die Mehrheit der Benutzer mit neueren Druckern wahrscheinlich nicht betroffen sein wird, da moderne Geräte oft modernere Treiberarchitekturen verwenden. Für einen erheblichen Teil der Benutzerbasis – diejenigen mit Druckern, die vor mehreren Jahren gekauft wurden – sind die Auswirkungen jedoch unmittelbar und potenziell störend. Benutzern, die auf Probleme stoßen, wird empfohlen, sich an ihre Druckerhersteller zu wenden, um sich nach unterstützten Treibern zu erkundigen oder, drastischer, ein Upgrade auf eine modernere Drucklösung in Betracht zu ziehen. Diese Empfehlung unterstreicht einen wachsenden Trend in der Technologiebranche, bei dem ältere Hardware zunehmend zugunsten neuerer, sichererer und oft proprietärer Lösungen in die Obsoleszenz gedrängt wird.

Mit Blick auf die Zukunft zeigt Microsofts Strategie eine klare Entwicklung für die Zukunft des Druckens unter Windows. Ab dem 1. Juli 2026 wird Windows seine internen Treiber-Rangfolge-Regeln neu konfigurieren, um den integrierten Microsoft IPP (Internet Printing Protocol) Klassentreiber zu priorisieren, wenn mehrere Optionen verfügbar sind. Diese subtile, aber bedeutende Änderung signalisiert eine Präferenz für Microsofts eigene standardisierte Lösungen gegenüber Drittanbieter-Alternativen. Ein Jahr später, am 1. Juli 2027, werden die Beschränkungen weiter verschärft, wobei Drittanbieter-Druckertreiber-Updates, die über Windows Update bereitgestellt werden, ausschließlich auf sicherheitsrelevante Korrekturen beschränkt werden.

Diese schrittweisen Änderungen legen auch den Grundstein für eine umfassendere Implementierung des Windows Protected Print Mode, einer Funktion, die mit den jüngsten Windows 11 24H2-Veröffentlichungen eingeführt wurde. Derzeit eine optionale Einstellung, entfernt dieser Modus Drittanbieter-Druckertreiber vollständig und beschränkt das Drucken auf Microsofts Klassentreiber. Während sein optionaler Status vorerst eine gewisse Flexibilität bietet, deuten seine Existenz und die umfassenderen politischen Änderungen stark auf Microsofts langfristige Vision hin: ein streng kontrolliertes, hoch standardisiertes Druck-Ökosystem, das überwiegend auf seinen eigenen Klassentreibern basiert. Dies könnte bedeuten, dass die Plug-and-Play-Funktionalität für eine Vielzahl von Drittanbieter-Druckern in Zukunft immer seltener wird und Benutzer zu spezifischer Hardware oder von Microsoft genehmigten Lösungen gedrängt werden.

Branchenanalysten deuten an, dass dieser Schritt ein kalkuliertes Risiko für Microsoft darstellt. Obwohl er verbesserte Sicherheit und reduzierte Wartungskosten verspricht, birgt er auch das Risiko, Benutzer mit perfekt funktionierender älterer Hardware zu verprellen und potenziell Elektroschrott zu erhöhen. Hersteller, die nun die Verantwortung tragen, alternative Supportkanäle bereitzustellen oder völlig neue Treiberlösungen außerhalb von Windows Update zu entwickeln, stehen unter erhöhtem Druck. Die Verschiebung unterstreicht einen breiteren Branchentrend, bei dem Software-Ökosysteme eine größere Kontrolle über die Hardware-Kompatibilität ausüben und Kaufentscheidungen der Verbraucher sowie den Lebenszyklus elektronischer Geräte beeinflussen. Während sich die digitale Welt weiterentwickelt, bleibt das Gleichgewicht zwischen Innovation, Sicherheit und Benutzerwahl eine kritische Herausforderung, und Microsofts neueste Druckertreiber-Richtlinie ist eine deutliche Erinnerung an diese anhaltenden Spannungen.

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