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Sunday, 22 February 2026
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Indien tritt dem US-geführten Pax Silica-Bündnis bei, um Halbleiter-Lieferketten zu stärken

Die Initiative zielt darauf ab, Talente aufzubauen und die A

Indien tritt dem US-geführten Pax Silica-Bündnis bei, um Halbleiter-Lieferketten zu stärken
7DAYES
5 hours ago
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Indien - Ekhbary Nachrichtenagentur

Indiens strategische Wende: Beitritt zu Pax Silica zur Sicherung der Technologie-Lieferketten und Reduzierung der China-Abhängigkeit

In einer wegweisenden geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklung hat sich Indien formell Pax Silica angeschlossen, einer zentralen, von den USA geführten Initiative, die darauf abzielt, globale Lieferketten für fortschrittliche Technologien zu stärken. Dieses umfassende Bündnis zielt auf kritische Sektoren ab, die von Halbleitern und KI-Infrastruktur bis hin zu seltenen Erdmineralien, fortschrittlicher Fertigung und Dateninfrastruktur reichen. Indiens Aufnahme, die während einer Sonderveranstaltung auf dem AI Impact Summit in Neu-Delhi angekündigt wurde, signalisiert ein vertieftes Engagement für den Aufbau widerstandsfähiger und diversifizierter technologischer Ökosysteme, die sich von traditionellen Abhängigkeiten lösen.

Pax Silica ist sorgfältig als End-to-End-Rahmenwerk konzipiert, das die Politik über den gesamten Technologie-Stack hinweg abstimmt. Ihr Umfang ist umfassend und umfasst alles von der Gewinnung und Raffination seltener Erden über die komplexen Prozesse der Chipherstellung bis hin zu deren anschließenden Einsatz in grundlegenden KI-Modellen und riesigen Rechenzentren. Mit Indiens Beitritt umfasst das Bündnis nun zwölf Nationen: Australien, Griechenland, Israel, Japan, Katar, die Niederlande, Singapur, Südkorea, die VAE, die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich. Diese Erweiterung stärkt ein Netzwerk von Ländern erheblich, die sich der Koordinierung von Anstrengungen widmen, um einen stabilen, sicheren und unterbrechungsfreien Fluss wesentlicher technologischer Komponenten und Fachkenntnisse zu gewährleisten.

Indiens Eintritt in Pax Silica markiert eine bemerkenswerte Entwicklung, insbesondere da die Nation bei der erstmaligen Vorstellung der Initiative (Bezug nehmend auf das im Quelltext erwähnte Datum Dezember 2025, das wahrscheinlich ein Tippfehler ist und als vergangenes Datum interpretiert werden sollte) nicht zu den Gründungsmitgliedern gehörte. Damals wurden Indiens relativ junge Halbleiterfertigungskapazitäten als einschränkender Faktor wahrgenommen. Das schnelle Wirtschaftswachstum des Landes, sein robuster „Make in India“-Fertigungsschub und sein immenses Humankapitalpotenzial haben dieses Narrativ jedoch neu geformt. Ashwini Vaishnaw, Indiens Unionsminister für Elektronik und Informationstechnologie, hob hervor, dass die globale Halbleiterindustrie etwa eine Million qualifizierte Fachkräfte benötigen würde, was Indien als wichtigen Knotenpunkt für die Talententwicklung positioniert.

Die strategische Notwendigkeit hinter Pax Silica ist unmissverständlich klar: die globale Abhängigkeit von China zu verringern. Peking übt derzeit erhebliche Kontrolle über die globale Verarbeitungskapazität seltener Erden aus und behauptet eine dominante Position in verschiedenen Segmenten der Legacy-Halbleiterfertigung – Komponenten, die für die globale Technologie-Lieferkette von entscheidender Bedeutung sind. Durch die Harmonisierung von Exportkontrollen, den strategischen Einsatz von Subventionen und die Koordinierung von Kapitalflüssen zwischen Partnernationen strebt Pax Silica danach, die Entwicklung, Finanzierung und Bereitstellung fortschrittlicher Technologien zu rationalisieren. Dieser konzertierte Ansatz zielt nicht nur darauf ab, Chinas Zugang zu vitalen Chipherstellungswerkzeugen und KI-Trainingsinfrastruktur zu beschränken, sondern beschleunigt auch den Kapazitätsaufbau innerhalb der Volkswirtschaften seiner Verbündeten.

Indiens Beteiligung unterstreicht sein Engagement zur Stärkung seiner wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit. Bei der Veranstaltung in Neu-Delhi unterzeichnete Indien auch eine gemeinsame Erklärung zur Indien-USA-KI-Chancenpartnerschaft, bei der prominente US-Beamte anwesend waren, darunter Botschafter Sergio Gor, Unterstaatssekretär für Wirtschaftswachstum und Energie Jacob Helberg und der Direktor für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses Michael Kratsios. Diese Engagements spiegeln eine Vertiefung der bilateralen Beziehungen und eine breitere strategische Integration wider. Dieses Bündnis ist bereit, erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Ausbildung von Arbeitskräften und den Aufbau neuer Produktionsstätten in Indien zu lenken und die Nation weiter an die Spitze der technologischen Innovation zu bringen.

Während Indien die Entwicklung mehrerer Halbleiterwerke vorantreibt, wobei die erste kommerzielle Fabrik voraussichtlich bald die Produktion aufnehmen wird, verleiht seine Integration in Pax Silica diesen Ambitionen einen starken Impuls. Es ist nicht nur ein Schritt zur geografischen Diversifizierung der Lieferketten, sondern auch eine proaktive Maßnahme zum Aufbau einer Zukunft, in der wesentliche Technologien vor geopolitischen Störungen geschützt sind und den teilnehmenden Nationen weitreichende wirtschaftliche Möglichkeiten bieten.

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