Ekhbary Nachrichtenagentur
London — In England werden ab September jährlich 3.000 unangekündigte Inspektionen in Kinderkrippen ("Nurseries") zusätzlich durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Sicherheit der Schlafumgebung für Kleinkinder. Diese Verschärfung der Kontrollen folgt auf den tragischen Tod eines 14 Monate alten Jungen.
Tod von Noah Sibanda löst Maßnahmen aus
Der Fall des kleinen Noah Sibanda, der 2022 in der Fairytales Nursery in Dudley starb, hat die Öffentlichkeit erschüttert. Seine Mutter berichtete der BBC, dass ihr Sohn eng in eine Decke gewickelt und mit einer weiteren Decke über dem Kopf liegengelassen wurde, ohne regelmäßige Aufsicht. Sie beschrieb, dass die Kinder "nicht wie Menschen behandelt" wurden.
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Strenge Strafen und neue Standards
CCTV-Aufnahmen zeigten, wie eine Betreuerin Noah eng wickelte und ihn sieben Minuten lang bäuchlings auf einem weichen Kissen liegen ließ. Nach etwa zwei Stunden wurde er leblos aufgefunden und im Krankenhaus für tot erklärt. Die Betreuerin wurde wegen Totschlags verurteilt, die Nursery zu einer Geldstrafe von 240.000 Pfund verurteilt, und die Besitzerin erhielt eine Bewährungsstrafe. Zuvor hatte die Nursery trotz einer "guten" Ofsted-Bewertung erhebliche Sicherheitsbedenken gezeigt. Die Einrichtung wurde inzwischen geschlossen.
Die neuen, verstärkten Inspektionen sollen Eltern mehr Sicherheit geben. Die Aufsichtsbehörde Ofsted wird bei allen Überprüfungen von Kindertagesstätten die Schlafroutinen und die Überwachung der Kinder genau prüfen. Mängel werden sich auf die Gesamtbewertung auswirken.