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Saturday, 14 February 2026
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Herausforderungen für IT-Führungskräfte 2025: Finanzdruck und Management

Herausforderungen für IT-Führungskräfte 2025: Finanzdruck und Management
Ekhbary Editor
2 weeks ago
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Deutschland - South HUB Nachrichten

Die Herausforderungen für IT-Führungskräfte im Jahr 2025 waren hauptsächlich durch finanziellen Druck, mangelnde Transparenz im Management und eine hohe Arbeitsbelastung der Teams gekennzeichnet. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die von der Community South HUB unter C-Level-Managern und Technologieleitern durchgeführt wurde. Die Ergebnisse, die von Vertretern von South HUB veröffentlicht wurden, zeigen ein klares Bild der aktuellen Stressquellen in der IT-Branche.

Finanzielle Belastungen und Budgetdruck wurden von 49 % der Befragten als Hauptstressfaktor genannt. Fast ebenso viele (48 %) nannten intransparente Managemententscheidungen und zunehmende Bürokratie als primäre Ursachen. Probleme bei organisatorischen Prozessen und internen Kommunikationen wurden von 45 % der IT-Führungskräfte hervorgehoben. Bemerkenswert ist, dass für 48 % der Befragten dieser Stress über Monate hinweg anhielt.

Umgang mit den Herausforderungen für IT-Führungskräfte

In kritischen IT-Situationen griffen Führungskräfte auf verschiedene Strategien zur Stressbewältigung zurück. Fast 48 % der Befragten versuchten, sich außerhalb der Arbeitszeit vollständig von der Arbeit abzukoppeln. Allerdings blieb der Stress für einen ebenso großen Anteil langfristig bestehen und beeinträchtigte ihr persönliches Wohlbefinden.

  • 41 % der IT-Führungskräfte vertieften sich zusammen mit ihrem Team vollständig in die Problemlösung.
  • 36 % delegierten Aufgaben, um eine gewisse Managementdistanz zu wahren.
  • 28 % suchten Unterstützung bei Kollegen und Mentoren.

Die Arbeitsbelastung stieg im Jahr 2025 erheblich: 60 % der Befragten berichteten von einer Zunahme der Arbeit, wobei 42 % eine „größere“ und 27 % eine „erheblich größere“ Arbeitsmenge verzeichneten. Nur 7 % gaben an, dass Tempo und Umfang der Arbeit gleich geblieben oder gesunken seien.

Effektive Maßnahmen zur Entlastung

Als wirksamste Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung nannten IT-Führungskräfte am häufigsten Managementänderungen. 55 % der Befragten sahen den größten Effekt in einer aktiveren Zusammenarbeit mit Stakeholdern, der Neugestaltung von Prozessen und der Erhöhung der Transparenz.

  • 39 % der Teilnehmer verwiesen auf die Neuverteilung von Aufgaben und die Einstellung neuer Spezialisten.
  • 38 % gaben an, dass der Verzicht auf langfristige Projekte und eine rigorose Priorisierung von Initiativen hilfreich waren.

Dennoch berichteten 24 % der Befragten, dass in Spitzenzeiten keine der Maßnahmen den Druck wesentlich mindern konnte und die Teams weiterhin am Limit arbeiteten.

Technologische Risiken erwiesen sich im Vergleich zu den managementbezogenen Risiken als weniger signifikant. Cyberbedrohungen und Infrastrukturfehler waren für 19 % der Teilnehmer kritisch, während technologische und operative Herausforderungen, einschließlich der Schwierigkeiten bei der Implementierung von KI, für 31 % der Befragten relevant waren.

Für 2026 planen 61 % der IT-Führungskräfte, die Priorisierung zu verschärfen und Geschäftsanfragen häufiger abzulehnen. 46 % der Befragten beabsichtigen, Instrumente zur Überwachung der Arbeitslast und zur Automatisierung einzuführen, und 25 % wollen die Prozesse für die Einstellung und Bindung von Schlüsselpersonal überprüfen. Gleichzeitig planen 15 % der Teilnehmer, ihre Investitionen in die Cybersicherheit zu erhöhen. 24 % sind noch unentschlossen und werden die Jahresergebnisse weiter analysieren, während 10 % angaben, dass ihre Strategie unverändert bleiben wird.

„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Hauptstressquellen für IT-Führungskräfte im Jahr 2025 nicht im Bereich der Technologiearbeit lagen, sondern in den manageriellen Herausforderungen: Management und Ressourcenverteilung. In vielen Unternehmen werden Krisen immer noch durch die persönlichen Ressourcen der Führungskräfte bewältigt und nicht durch nachhaltige Prozesse“, sagte Maxim Politov, CMO von South HUB.

An der Studie nahmen IT-Führungskräfte der Ebenen Lead, Head, Director und Chief/Executive teil. Über 43 % der Befragten bekleideten Positionen als Chief/Executive und Director, weitere 42 % waren Bereichsleiter. Fast die Hälfte der Teilnehmer (46 %) leiteten Teams mit 50 bis 300 Mitarbeitern, und etwa 26 % führten Abteilungen mit über 300 Personen. Die Untersuchung wurde Ende 2025 bis Anfang 2026 durchgeführt und umfasste technische und Produktverantwortliche von Unternehmen mit 10 bis über 1000 Mitarbeitern.

Weitere Informationen finden Sie auf der South HUB Website.